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6 Gründe um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Radfahren wird immer angesagter und das nicht nur am Wochenende von einem Biergarten zum nächsten, sondern auch die Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit. Wer mit dem Fahrrad fährt schont seine Umwelt, verbessert seine Gesundheit und kommt auch meisten schneller am Ziel an.

Experten schätzen dass rund 30 % aller Fahrten mit dem Auto auch mit dem Fahrrad stattfinden könnten. Und das sogar ohne Zeitverlust. Eine Denkweise die viele Vorteile mit sich bringt, die wir dir mit unserem Artikel „6 Gründe um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren“ näher erläutern möchten.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit – 6 Vorteile auf einen Blick

  • Unterschätztes, schnelles Fortbewegungsmittel
  • Gesund
  • Umwelt und Klimaschonend
  • Kostengünstig
  • Platzsparend
  • Angesagt

Debatten um CO2, Parkplatznot und überlastete Straßen, weshalb die geplanten Sanierungsintervalle über den Haufen geworfen werden, hat auch Bund und Länder zum Umdenken gebracht. Wo früher immer nur das Auto – als starken Wirtschaftsfaktor „Gedacht“ wurde – wird jetzt das Fahrrad gefördert. Unabhängig ob das im Internetportal des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) verankert ist oder durch Förderprogramme in Kommunen  umgesetzt wird. Radfahren wird angesagter und die Vorteile rücken in den Fokus der Politik aber auch vieler Bürger auf dieses Thema.

Wer also mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, tut in vielerlei Hinsicht etwas Gutes. Im Weiteren werden wir die Vorteile genauer erläutern.

Radfahren ist ein unterschätztes und schnelles Fortbewegungsmittel

Wer glaubt, dass er mit dem Fahrrad viel länger zur Arbeit benötigt, täuscht sich gewaltig. Eine Untersuchung des Bundesumweltamtes hat ergeben, dass in deutschen Groß- und Mittelstädten ca. 40 – 50 % aller Fahrten mit dem Auto, bis 5 km, mit dem Fahrrad schneller zurückzulegen ist. Fahrten unterhalb dieser 5 km Marke sind dagegen deutlich schneller. Diese liegt am zunehmenden, motorisierten Straßenverkehr und auf den immer weiter, gut ausgebauten Radwegen innerhalb der Stadt. Aber auch nach der 5 km Marke ist noch nicht Schluss. Wer zum Beispiel ein Elektrofahrrad besitzt oder zulegen möchte, kann die Entfernung, die mit dem Fahrrad im Vergleich zum Auto schneller zurück gelegt werden kann, auf ca. 10 km erhöhen.

mit dem Fahrrad zur Arbeit

Die Grafik verdeutlicht die Studie des Umweltbundesamtes die zeigt, dass auch wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, genauso schnell oder sogar schneller ist als mit dem Auto.

Fahrradfahren ist gesund

Bluthochdruck und Übergewicht sind regelrechte Volkskrankheiten geworden und begünstigen massig Herz-Kreislaufprobleme. Dabei genügen laut der WHO täglich 30 Minuten einfache körperliche Bewegung um das Risiko für Erkrankungen zu minimieren.

Angenommen die Fahrtzeit mit dem Fahrrad zur Arbeit beträgt auf einfacher Strecke ca. 15 Minuten. So reicht die tägliche Fahrt zur Arbeit um sich ausreichend zu bewegen.

Des Weiteren trainiert das Radfahren die Kondition und fördert den Muskelaufbau. Aber nicht nur das, nur 30 Minuten moderates Radfahren lässt ca. 150 – 170 kcal verbrennen.

Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, trainiert also seinen Körper. Die Kondition und Ausdauer steigt an, wodurch bald problemlos weitere Entfernungen, für eine noch bessere Fitness zurückgelegt werden können. Außerdem verbringt man – bei Wind und Wetter – Zeit in der frischen Luft, wodurch das Immunsystem gestärkt wird. ist man viel in der Natur und stärkt damit das Immunsystem.

Radfahren schont die Umwelt

Die Luft in Deutschlands Städten wird stetig schlechter. Dieselfahrverboten werden umgesetzt. Panik bei Bürgerinnen und Bürgern macht sich breit, nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch wie man trotz Fahrverbote zur Arbeit kommt. Dabei ist die Lösung so einfach: Das Fahrrad bzw. Elektrofahrrad.

Bereits bei einer Fahrt über 5 km mit dem Auto werden 0,81 kg CO2 ausgestoßen. Hinzu kommt das Benzin bzw. der Diesel und Feinabrieb z.B. der Reifen. Wer nur werktags mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, kann im Jahr 350 kg/CO2 einsparen.

Das ist eine Summe die man sich durchaus – auch für die Zukunft seiner Kinder – vor die Augen halten sollte.

Des Weiteren wird für ein Fahrrad deutlich weniger Fläche benötigt als für ein Auto. Auf einen einzigen Autoparkplatz passen z.B. ohne Probleme 5 Fahrradabstellplätze. Fahrradfahren bedeutet also auch eine geringere Versiegelung der Städte und Kommunen für befestigte Straßen und Parkplätze. Dies ist vor allem hinsichtlich des Klimawandels und immer mehr werdenden, fast schon „monsunartigen“ Regenfällen von Vorteil. Dort wo Flächen nicht versiegelt werden, kann Wasser auf seine natürliche Weiße versickern und entlastet die Kanäle.

Radfahren ist kostengünstig

Kein Benzin, keine Fahrkarte, keine jährlichen Inspektionen, kein Reifenwächsel, keine Steuer und keine Parkplatzgebühren, um nur ein paar wenige Argumente zu nennen, warum Radfahren eine sehr kostengünstiges Fortbewegungsmittel ist. Lediglich die Anschaffungskosten für das Fahrrad und entsprechendes Zubehör stehen im Raum. Doch auch diese lassen sich nicht mit den Kosten eines Autos vergleichen.
Auch Reparaturen lassen sich kinderleicht selbst erledigen und wer unsere Checkliste für die Fahrradinspektion zur Hand hat, hält sein Fahrrad immer Betriebsbereit.

Wer also mit dem Fahrrad fährt, spart ordentlich Geld!

Radfahren ist modern

Das Fahrrad ist längst nicht mehr das Fortbewegungsmittel für arme Studenten oder der Großmutter die nie einen Führerschein machen konnte. Radfahren ist modern und entwickelt sich gerade zu einer Art Lifestyle. Banker mit dem Anzug auf dem Fahrrad sind längst keine Seltenheit mehr.

Diese Umweltbewusste und dennoch modische Fortbewegungsart findet viele Liebhaber.
Denn das Fahrrad ist das neue Symbolbild für Freiheit und Flexibilität. Außerdem haben Smartphones und andere Dinge lässt auch das Auto als Statussymbol verdrängt.

„Der Hipster mit dem neusten Smartphone auf einem alten Fahrrad ist jetzt modern.“

Unter dem Tag „Cycle Chic“ verlinken Personen aus Ney York, Kopenhagen, Berlin oder Madrid die coolsten Fahrrad-Schnappschüsse bei denen ein altmodisches Fortbewegungsmittel ein urbaner Trend wird.

6 Gründe um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Fazit zum Thema mit dem Fahrrad zur Arbeit

5 Tage in der Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit reichen aus, um gesünder zu werden und vor allem gesund zu bleiben, den CO2 Ausstoß um 350 kg/Jahr zu senken und man spart dabei auch noch Zeit und Geld. Sind das nicht genügend Gründe um sein Auto öfters stehen zu lassen und auf das Fahrrad umzusteigen? Fahrradfahren beginnt im Kopf, wir haben mit diesem Artikel hoffentlich ein Umdenken erreicht. Viel Spaß beim Fahrradfahren.

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